Griesheimer Bürgermeisterkandidatin Nimmerfroh fordert Stadtbaugesellschaft – da geht mehr

Der Bedarf an Wohnungen und an Möglichkeiten für Unternehmen wird in Zukunft gleichermaßen hoch bleiben, dessen ist sich die Griesheimer Bürgermeister Kandidaten Maria-Christina Nimmerfroh sicher. Deswegen fordert die von Grünen und FDP unterstützte Kandidaten für Griesheim eine eigene Stadtbaugesellschaft, die als Träger die Entwicklung von Baugebieten durchführen kann. „An vielen anderen Beispielen können wir sehen, dass solche Gesellschaften schneller und flexibler reagieren können als städtische Gremien“, so Nimmerfroh. Diese Stadtbaugesellschaft soll auch für die Entwicklung städtischer Gebäude zuständig sein. In Griesheim gibt es eine große Vielfalt an öffentlichen Gebäuden – von Verwaltungsgebäuden über Veranstaltungsflächen bis hin zum Seniorenheim.

„Baugebiete lassen sich mit eigener Baugesellschaft besser entwickeln“

Ziel der Stadtbaugesellschaft ist es, dass insgesamt mehr entwickelt wird, dass es eine größere Vielfalt an Bauherren gibt, die gut beraten werden können, und dass die Vorhaben insgesamt schneller durchgeführt werden. Dazu gehört natürlich auch, dass die dazugehörige Infrastruktur in gleichem Maße mitwächst.

„Da hat Griesheim enormen Nachholbedarf, da die Stadt sehr stark gewachsen ist, aber die Infrastruktur wie die Straßen nicht in gleichem Maße mitgewachsen sind“, so Nimmerfroh. Die Anpassung der Infrastruktur, insbesondere des Verkehrs und Radwegenetzes ist eine der wichtigsten Aufgaben, wenn man sich in Griesheim in Zukunft sicher und zügig fortbewegen möchte.

Für die Stadtbaugesellschaft sollte insbesondere ein Genossenschaftsmodell geprüft werden. „Nirgendwo steht, dass solche Gesellschaften immer zu 100 % in den Händen der Stadt sein müssen. Ich gehe davon aus, dass auch viele Griesheimerinnen und Griesheimer ein großes Interesse an der Weiterentwicklung ihrer Stadt haben und über einen Genossenschaftsmodell können sie beteiligt werden“, erklärte Nimmerfroh.

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