Archiv für den Monat: Oktober 2017

Holger Wegstein ist Landtagskandidat für den Wahlkreis 51

In der Kreismitgliederversammlung vom 20. Oktober wurden unter anderem die Kandidaten der Wahlkreise 51 und 52 zur hessischen Landtagswahl 2018 gewählt!

Ganz besonders freut uns, dass unser Fraktionsvorsitzender Holger Wegstein als Kandidat für den Wahlkreis 51 gewählt wurde.

Für den Wahlkreis 51 (Alsbach-Hähnlein, Bickenbach, Erzhausen, Griesheim, Messel, Pfungstadt, Seeheim-Jugenheim und Weiterstadt) wurde der derzeitige Griesheimer Fraktionsvorsitzende Holger Wegstein gewählt. Dessen souveräne Vorstellung und Argumente überzeugten die Mitglieder des Kreisverbandes.

Themenschwerpunkte des 45-jährigen Business Development Manager sind neben der Datensicherheit und den Infrastrukturprojekten die Bildung. “Da Bildung das größte Kapital unserer Gesellschaft ist dürfen die Schulen nicht vernachlässigt werden. Zudem müssen Schülerinnen und Schüler individuell gefördert werden, damit kein Kind überfordert, aber auch keines unterfordert ist. Schule und damit die Bildung muss flexibel werden und die Kinder und Jugendlichen dort abholen wo sie stehen“ sagte Holger Wegstein in seiner Vorstellungsrede. Bildung sei sein Steckenpferd seit er vor ca. 11 Jahren eine private Alternative Schule mit auf ihren Weg gebracht hat.

Für die Themengebiete Daten und Bild arbeitet er im Landesfachausschuss Medien in einer Expertenrunde aktiv an der Erstellung des Wahlprogramms 2018. Schwerpunkte sind hier die Überschriften “Wie können neue Medien bei der Bildung aktiv unterstützen“ und “Schule als Vermittler von Medienkompetenzen“

Ersatzkandidatin ist Frau Prof. Dr. Angelika Nake, ebenfalls aus Griesheim und dort langjährige Ortsvorsitzende der FDP Griesheim und Professorin an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Soziale Arbeit, Familienrecht, Jugendhilferecht und Betreuungsrecht
Beide sprachen auch über den Ortsverband der FDP in Griesheim und dessen Mitgliederzuwachs um 40% in diesem Jahr, so wie die aktive Mitarbeit in der “Griesheimer Kooperation

Für den Wahlkreis 52 wurde Herr Kay Pof. Dr. Hambacher gewählt!

Herzlichen Glückwunsch an unsere Kandidaten!

Bild v. links Moritz Promny (stellv. Landesvorsitzender), Horst Schultze (Vorstand KV Da/DI),  Prof. Dr. Angelika Nake (OV Griesheim), Holger Wegstein (Kandidat WK51) neben ihm Prof. Dr. Kay Hamacher (Kandidat WK52) und Prof. Dr. Ingo Jeromin (Vorstand KV DA/DI)

Der Wahlkreis 51 umfasst die im Westen des Landkreises gelegenen Städte und Gemeinden Alsbach-Hähnlein, Bickenbach, Erzhausen, Griesheim, Messel, Pfungstadt, Seeheim-Jugenheim und Weiterstadt

Der Wahlkreis 52 umfasst die im Osten des Landkreises gelegenen Städte und Gemeinden Babenhausen, Dieburg, Eppertshausen, Fischbachtal, Groß-Bieberau, Groß-Umstadt, Groß-Zimmern, Münster (Hessen), Otzberg, Reinheim und Schaafheim[1].

 

Kooperation in Griesheim setzt klare Prioritäten bei der Umsetzung städtebaulicher Projekte

Pressemitteilung der Griesheimer Kooperation von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, WGG und FDP

In der letzten Sitzung des Stadtplanungs- und Bauausschusses bezogen die Fraktionen der Griesheimer Kooperation Stellung zur Umsetzung anstehender Großprojekte. In einer Aussprache zum Westeingang zeigten sie klare Prioritäten auf und ließen damit keinen Platz für städtebauliche Wunschkonzerte.

Derzeit hat Griesheim mehrere stadtplanerische und bauplanerische Projekte zu bewältigen. Neben dem Innenstadtprojekt, das noch nicht vollständig in trockenen Tüchern ist, muss die Konversionsfläche im Südosten der Stadt planerisch in Angriff genommen werden. Dieses Projekt werde viele Ressourcen sowohl im Rathaus, als auch in den Gremien der Stadtverordnetenversammlung binden. Dabei ist für die KOOP die Reihenfolge klar und bindend: nach dem Innenstadtprojekt und der Entwicklung der Konversionsfläche werde man sich auf die Feuerwehr konzentrieren und deren Neubau voranbringen.

Projekte ohne konkrete Rahmenvorgaben zu beginnen und dann liegen zu lassen, Geld für Planungen und die Erstellung von Konzepten ausgeben, ohne eine konkrete und zeitnahe Umsetzung zu gewährleisten, sei eine aus der Vergangenheit zwar bekannte Arbeitsweise, aber keine, die die Kooperation fortsetzen werde, sind sich Fraktionen von CDU, GRÜNEN, WGG und FDP einig.

Beispielsweise müsse für den seit vielen Jahren brachliegenden Westeingang über die Fortführung der Straßenbahnlinie nachgedacht und ein umfassendes Konzept für das ganze Quartier erstellt werden. Da es bereits aus Bürgermeister Lebers Regierungszeit ausgereifte Planungen gibt, sehe die Kooperation keinen Sinn in einer weiteren Planung, zumal weder die personellen Ressourcen im Bauamt noch die erforderlichen finanziellen Mittel dafür vorhanden sind.

Damit argumentierten die Fraktionen der Kooperation gegen die Vorstellungen der SPD, für die Gestaltung des Westeingangs einen Ideenwettbewerb an einer Hochschule auszuloben. Für die KOOP sei unabdingbar, dass zunächst die Randbedingungen ermittelt und die Anforderungen durch die städtischen Gremien geklärt werden müssen. Auch müsse eine passende Hochschule gefunden werden, die eine solche Aufgabe in eine zukünftige Lehrveranstaltung integrieren will und kann. Erst danach wäre ein Antrag, den Magistrat mit der Vergabe eines Ideenwettbewerbes an eine Hochschule zu beauftragen, sinnvoll.

Die Kooperation werde sich nicht unter Druck setzen lassen und Projekte jetzt in Angriff nehmen, die die bisherige Mehrheit der Stadt über Jahre und Jahrzehnte verschleppt habe. Statt alles anzufangen, Maßnahmen nicht fortzuführen und verbrannte Erde zu hinterlassen, werde die KOOP konsequent den eingeschlagenen Weg gehen: Projekte priorisieren, gezielt umsetzen und erfolgreich zum Abschluss bringen.